Menschen, die psychische Erkrankungen einmal erlebt, durchlitten haben und vielleicht auf Dauer unter ihr leiden, erleben häufig ihr und unser Mensch-Sein, unsere Lebensentwürfe und vorstellungen viel intensiver, ja hautnaher und feinfühliger, als Menschen ohne oder vor solchen Erfahrungen.
Vor allem die Sinnfrage unseres Da- und So-Seins schreit förmlich in Angesicht von Krankheit und Behinderung nach Antworten.
Eine dieser Antworten so brüchig, bruchstückhaft und unvollkommen sie dann auch sein mag ist Gott, Gottglaube und die damit festverbundene Hoffnung auf Heil, Heilung, Kommunikation, Gemeinde und Kirche.
So treffen wir in unseren Gemeinden vielfach, häufig ohne es zu bemerken Menschen unter den Eindruck und Erlebnis von psychischer Erkrankungen auf ihrer Suche nach kirchlich religiöser Gemeinschaft an.
Die Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der DBK will mit ihren Möglichkeiten mit dazu beitragen, den Umgang, die Kommunikation und die Integration zu fördern und die Bistümer in dieser Aufgabenstellung zu unterstützen.
Darüberhinaus stehen wir für Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für pastorale Mitarbeiter/innen mit unseren fachlichen Angeboten zur Verfügung.
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