Zielgruppen
Der Film ist gedacht für den Einsatz im seelsorglichen und pädagogischen Feld und lädt dazu ein, sich mit den Fragen und dem Lebensgefühl von Menschen mit Behinderung auseinander zu setzen. Er eignet sich als Einstieg um sich dann im Gespräch über eigene Vor-Erfahrungen, Vor-Urteile und Eindrücke auszutauschen zur Vorbereitung auf die Begegnung mit einem Menschen mit Behinderung. Der Film kann sensibilisieren und Neugier wecken, sich mit den Fragen von Behinderung im allgemeinen wie auch mit einzelnen Themen im besonderen zu beschäftigen.
Was kann man noch tun?
Weitere Bearbeitungsschritte könnten dem Anschauen des Films folgen:
1. Menschen mit Behinderung werden eingeladen, die von ihrem Alltagsleben berichten und so die Teilnehmer mit hinein nehmen in das Leben mit Behinderung. Ansprechpartner: die örtlichen Selbsthilfevereinigungen für Menschen mit Behinderung.
2. Bei den örtlichen Selbsthilfegruppen von Menschen mit Behinderung, bei entsprechenden Sonderschulen für Hör- und Sehschädigung, Körper- und Geistigbehindertenschulen und Frühförderstellen kann Material ausgeliehen werden, um verschiedene Behinderungen in einer Gruppe zu simulieren. Dabei steht der Erlebnischarakter im Mittelpunkt und die Teilnehmer können sich "spielerisch" dem Thema Behinderung nähern.
3. In allen Regionen Deutschlands gibt es Einrichtungen für Menschen mit Behinderung: Sonderschulen für alle Sparten von Behinderung, Selbsthilfevereine, Wohneinrichtungen und Werkstätten. Die meisten Einrichtungen sind gern bereit, sowohl ihre Türen für interessierte Gruppen zu öffnen, als auch selbst zu kommen um die Arbeit und das Leben in diesen Einrichtungen vorzustellen. Im Internet sind viele dieser Einrichtungen präsent.
4. Die örtlichen Gehörlosenvereine bieten oft kleine Gebärdensprachkurse an, um gut hörende Menschen mit dieser Sprache vertraut zu machen und die Berührungsscheu vor Menschen mit Gehörlosigkeit zu nehmen.
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